Wir wurden vom "Modhouse" - Team aus Pforzheim eingeladen bei einer "Pulling" Session Bilder zu machen.

Da wir sehr neugierig waren, sagten wir gerne zu, und haben es nicht bereut Lächeln

 

Das "Pulling" läuft fast so ab, wie ein Piercing.
Zu aller Erst wird die Haut gereinigt und desinfiziert

 

Dann wird die Stelle markiert, an der die Haken gesetzt werden sollen

 

Nun wird wie bei einem Piercing, die Haut mit einer großen Kanüle durchstossen, und dann werden die Haken eingesetzt.

Anders wie bei einem Pircing, werden die Haken später wieder entfernt.



Wenn die Haken gesetzt sind, wird ein Seil an ihnen befestigt, an dem dann "gepullt" also gezogen werden kann.

Da die Haut sehr widerstandsfähig ist, besteht keinerlei Gefahr, das die Haut reißt.

Wie Nils vom "Modhouse" - Team uns erklärte, gibt es auch Menschen, die sich an nur einem Haken aufhängen lassen und dann beginnen zu schaukeln. Das nennt man dann "Suspension". Dabei können Kräfte bis zu 450 Kg/Zugkraft auf den Haken und damit auch die Haut wirken. Und selbst das hält die Haut aus. Wie man auf den Bildern erkennt, geht die Sache auch sehr unblutig vonstatten, was mich ehrlich gesagt etwas gewundert hat. Da ich ein völlig falsches Bild von solchen Aktionen im Kopf hatte. Das einzige Mal, als Blut geflossen ist, war, als die Haken entfernt wurden und die Luft, die sich unter der Haut angesammelt hatte, herausmassiert wurde.


 

Florian, der junge Mann, der sich dieser "Tortur" unterzogen hat, nahm sogar die Hilfe seines Freundes in Anspruch, um den Zug noch zu verstärken. Auf Nachfrage von uns bestätigte er, daß es nicht schmerzhaft wäre. Das Piercen der Haken war unangenehmer als das Ziehen an eben diesen.

Die ganze Zeit hatte Nils ein wachsames Auge auf Florian, um entsprechend einzugreifen, sollte er doch Kreislaufprobleme bekommen.

 

 

Der Anblick der sich verformenden Hautfalten ist gewöhnungsbedürftig, aber nach der Bestätigung, das er keine "Höllenqualen" leiden würde, waren wir nur noch fasziniert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wozu der menschliche Körper im Stande ist.

 

Die Wunden, wenn man sie denn so bezeichnen möchte, sind unscheinbar

und nachdem sie entsprechend versorgt wurden, bleibt nur bei einem "Schulterklopfen" ein Schmerz.

Innerhalb von 1 bis 2 Wochen sind die Spuren normaler Weise wieder verheilt,

und es bleibt eine Erinnerung an einen außergewöhnlichen Abend.

Wir sind sehr dankbar diese Erfahrung gemacht zu haben und danken dem Team vom "Modhouse" ebenso wie Florian

Aus den entstandenen Fotos haben wir auch wieder Manipulationen gemacht

 



Titel: Golden Needle
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"

 



Titel: Grunge Pierced
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"

 



Titel: Leave A Light On For Me
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"
and http://www.imageafter.com

 



Titel: Pain Wall
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "ELROWIEL"

 

 



Titel: Screaming Desire
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"

 



Titel: Scream Of Pain
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"

 



Titel: Target
Autor: © "Exploding Art"
Fotograf: "MURDOC the PSYCHO"

 

 

 

Weitere Fotos und Grafiken von der "Pulling" Session findet ihr in unserer Galerie

 

Wir hoffen die Grafiken haben euch gefallen :)



Wenn Jemand die Bilder nicht sehen kann, dann einfach auf unserer Hp

www.Exploding-Art.de

nachschauen, oder seine Firewalleinstellungen überprüfen ;-)

Die Grafiken sind in den entsprechenden Galerien zu finden,
oder einfach auf "neue Bilder" klicken


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